Frederik Pleitgen

Seit dem 1. Januar 2007 ist Frederik Pleitgen Korrespondent von CNN International mit Sitz in Berlin.



Bevor Pleitgen zu CNN stieß, war er im ZDF-Hauptstadtbüro tätig. Von 2000 bis Anfang 2006 arbeitete er bei n-tv als Reporter und Chef vom Dienst, von 2001 bis 2003 auch im Berliner RTL Studio.



Seine wichtigsten Reportagen und Fernsehbeiträge über die Jahre beinhalten die Berichterstattungen zur deutschen Bundestagswahl 2002, die Tsunami-Katastrophe 2004, der Tod von Papst Johannes Paul II. und die zeitgleiche Wahl des neuen Papstes Benedict XVI., die Londoner Terroranschläge und die verheerenden Auswirkungen der Hurricanes Wilma und Katrina in 2005.



Für CNN International berichtete er bereits im Dezember 2006 und im Januar 2007 über die Aufstände islamischer Milizen in Somalia und deren Vertreibung durch das Militär. Aus Deutschland berichtete er u.a. über die Kontroverse der Berliner Mozart-Inszenierung „Idomeneo“ sowie über den Prozess gegen den Terror-Helfer Mounir El Motassadeq in Hamburg.



Im diese und im letzten Jahr gehörten zu den Höhepunkten seiner Berichterstattung für CNN neben den Einsätzen im Irak, Georgien und in Pakistan anlässlich der Ermordung von Benazir Bhutto, die Beiträge zum G8-Gipfel, ein Interview mit Kofi Annan im Zuge des African Progress Panel, die Wahl in der Schweiz und Einsätze in Südafrika und Zimbabwe zu den Menschrechtsverletzungen dort.



Pleitgen studierte Nordamerikastudien an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Freien Universität Berlin. Außerdem studierte er ein Jahr an der New York University School of Journalism. Im Jahr 2004 erhielt er ein Fellowship für das Institute for Cultural Diplomacy im San Fernando Valley/USA, wo er u.a. Einblick in die Arbeit eines Wahlkampfbüros der demokratischen Partei erhielt. Im Jahr 2005 verbrachte er im Rahmen des Arthur F. Burns Fellowships zwei Monate in dem International Centre for Journalists in Atlanta/USA.



Er spricht fließend Englisch und Französisch.